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"Hitzeschlacht" in Braunschweig - Erste Kurzdistanz der Augath-Tour Hoffnungsvoll und frohen Mutes machten sich am 26.7.08 Sven, Andreas W., Andreas V., Michael und Oliver zum 4. Wettkampf der Augath-Tour nach Braunschweig auf. Mit einem kilometerlangen Stau auf der A2 und Temperaturen weit über der 30° Marke, deuteten sich bereits erste Anzeichen für einen Wettkampf der besonderen Art an...
Mit den genannten 5 Starten rechneten wir uns im Vorfeld eine Platzierung unter den ersten 20 Mannschaften aus. Mit der Nachnominierung von Andreas W. hatte wir einen guten Radfahrer im Team, der alleine mit seiner Paradedisziplin einige Plätze gut machen könnte. Andreas W. und Sven hatten es gerade noch rechtzeitig geschafft und konnten ihre Räder zum offiziellen Rad-Check-In abgeben. Andreas V., Michael und Oliver dagegen, standen weiter hinten im Stau und kamen ca. ein halbe Std. zu spät. Ansage der Kampfrichter: Pech gehabt, Radabgabe ist vorbei. Der erste Schock. Sollten die Freien Schwimmer evtl. nur mit zwei Startern in BS in die Wertung kommen? Zum Glück nicht. Da viele andere Athleten ebenfalls aus Hannover anreisten, wurde für die Nachzügler die Wechselzone eine weiteres Mal geöffnet. Noch nicht mal eingecheckt, konnte man von weiten schon hören, wie der erste Reifen platzte. Kein Wunder, bei den Temperaturen. Also unbedingt Reifen abdecken. Außerdem nicht vergessen sich mit Sonnencreme zu schützen. Und trinken nicht vergessen, viel trinken. In der Hektik der Wettkampfvorbereitung hörte man schon den nächsten Reifen zischen. Mist. Dieses Mal hatte es den Hinterreifen von Andreas W. erwischt. Ein Ersatzschlauch musste her. Der von Andreas V. passte aber nicht. Ventil zu kurz. Peter Augath hatte natürlich Schläuche dabei. Eilig wurde einer gekauft und drauf gezogen. Dann aber festgestellt, dass die Luftpumpe nichts taugt. Schnell zu den Kollegen von Hannover 96. Die hatten natürlich eine Toppumpe dabei. Luft drauf, fertig, super, jetzt konnte es losgehen. Sven, Micha und Andreas liefen sich bereits warm. Andreas W. und Oliver wachten am Rad und zogen sich vor lauter Nervosität schon mal ihren Neo halb an. Bei 35°... Zisch... scheiße. Luft wieder raus. Andreas drehte durch und Oliver opferte sein Pannenspray. Der Schaum verteilte sich allerdings mehr in der Wechselzone als in Andreas Schlauch. Da fiel Andreas ein, dass er noch ein Ersatzrad im Auto hat. Super. Holen. Den Autoschlüssel hatte aber Tina. Oliver rannte los und suchte sie. Er fand sie auch am Schwimmstart. Mit Autoschlüssel zurück in der Wechselzone war Andreas jetzt weg. Noch 15 Min bis zum Start. Andreas hatte sich ebenfalls auf den Weg gemacht, Tina zu suchen. Wohl gemerkt beide mit Neo halb an und bei inzwischen 36°. Irgendwann hat die Schlüsselübergabe dann stattgefunden und somit hatte Andreas dann ebenfalls die Möglichkeit sich warm (heiß) zu laufen. Zurück mit dem Hinterrad ging dann alles ganz schnell. Sven bereitete alles vor und fix war das Ersatz-Rad eingespannt. Alle konnten also rechtzeitig zum Schwimmstart. Dass der Start dann noch mal um 15 Min. verschoben wurde, sein nur nebenbei bemerkt. Der Wettkampf an sich begann ohne große Vorkommnisse. Oliver kam wie gewohnt als erstes aus dem Wasser. Dann folgten, Michael, Andreas, Sven und Andreas W. Auf der anspruchsvollen Radstrecke, da wellig und windig, sammelte Sven Andreas V. und Michael wieder ein. Wie erwartet legte Andreas W. ebenfalls eine gute Radzeit hin und machte seinen Rückstand vom Schwimmen wieder wett. Nach dem Wechsel vom Rad zum Laufen begann der Wettkampf aber erst richtig. Die Laufstrecke lag über der Hälfte in der prallen Sonne und hatte zu dem auch noch kleinere Anstiege auf jeder der vier Runden vorgesehen. Pro Runde gab es eine Wasserstation, wo die Helfer mit Nachschenken kaum hinterher kamen. Jeder der FSH-Triathleten musste auf der Laufstrecke ordentlich beißen und es gehörte eine Menge Quälgeist dazu, die 10km zu Ende zu bringen. Am meisten motiviert, die Laufstrecke möglichst schnell hinter sich zu bringen, war Sven. Er bekam pro Runde von Tina die Ansage, dass er den Abstand zu Oliver kontinuierlich verkürzt. Vermutlich hat sich Sven dann genau ausgerechnet, in welcher Geschwindigkeit er laufen muss, um Oliver kurz vor dem Ziel einsammeln zu können. Am Ende lagen zwischen Sven und Oliver nur 20 Sekunden. Andreas W. hatte das Rennen nach zwei Laufrunden beenden müssen. Zu heiß, zu wenig Lauftraining. Andreas V. und Michael quälten sich bis ins Ziel. Jeder war froh, als dieser mörderische Wettkampf vorbei war. Dass nur 4 in die Wertung kamen, war anfangs natürlich enttäuschend. Aber Schwamm drüber. Letztendlich sollten wir daraus die Lehre ziehen, immer mit mindestens 6 Startern in einen Wettkampf der Landesliga zu gehen. Ganz wichtig zu erwähnen ist noch, dass unser Vereinskollege Jürgen ebenfalls die Kurzdistanz in der offenen Wertung absolviert hat. Die Zeit kann sich sehen lassen und lässt auf eine gute Verstärkung in der Augath-Tour 2009 hoffen. Hier die Zeiten im Überblick: | Kopetzki Sven | 0:29:43 | 1:15:01 | 0:45:37 | 2:30:21 | | Herbers Oliver | 0:25:35 | 1:14:22 | 0:50:46 | 2:30:43 | | Vree Andreas | 0:29:06 | 1:18:43 | 0:53:38 | 2:41:26 | | Beißner Jürgen | 0:34:34 | 1:22:38 | 0:47:02 | 2:44:13 | | Gehnes Michael | 0:00:00 | 0:00:00 | 1:04:26 | 2:55:01 | |